Fotoloumia

Heute schreibe ich etwas von meinen Erfahrungen als begeisterte Hobbyfotografin.

Ein Profi bin ich nicht und ich verstehe nicht immer die Technik in den Kameras. Auch bin ich mir nicht immer im Klaren, wann welche Einstellungen die richtigen sind.
Warum also sind meine Fotos wie sie sind?

Ich sehe…und ich probiere aus;)

Schon zu Zeiten in denen es noch keine Digitalkameras gab, verschoss ich Film um Film. Irgendwann schenkte mir meine Mama dann eine kleine Agfa Futura FF, die sogar in der Lage war, Panoramas aufzunehmen. Später übernahm ich Papas Minolta 7000, die Aufnahmen dieser Kamera waren die unschlagbar gut. Zeitgleich besorgte ich mir meine erste digitale Kamera, sie dürfte um die 5MP gehabt haben, keine tollen Extras. Ich erinnere mich nur dunkel an den Preis, dürfte aber um die 50 Euro gekostet haben. Die Bilder selbst bearbeiten zu können, damit „spielen“ zu können, hat mich begeistert und so kam ich dann an meine geliebte Nikon Coolpix 8700. Diese Kamera schenkte ich mir selbst vor ein paar Jahren zu Weihnachten. Die Qualität der Bilder ist sehr gut, für Ausdrucke bis ca. 50x70cm geeignet. Viele nette Einstellungsmöglichkeiten und das drehbare Display taten den Rest. Ich muss zugeben, diese Kamera wurde mir irgendwie langweilig. Mit dem ganzen (No-Name-)Zubehör, welches ich mir aus Miami bestellte und dem Stativ war sie zudem nicht dafür geeignet, sie ständig bei mir zu haben. Hauptsächlich benutzte ich die letzten 2(?) Jahre mein Handy, das Samsung G S3. Die integrierte Kamera hat auch 8MP, wie die Nikon und konnte sehr gut mithalten für die einfacheren Aufnahmen. Vor einiger Zeit kaufte Torsten eine Superzoomkamera von Medion mit 20MP, auch wenn wir da schon mit dem neuen Smartphone Nokia Lumia 1020 geliebäugelt haben. Die Superzoom hat uns nicht überzeugt. Vom Format her war sie wie meine Nikon, etwas leichter. Aber die Bedienung war nicht schön, Einstellungen wurden beim Abschalten verworfen und beinahe kein einziges Foto wurde so gut, wie die der bisherigen 8MP-Kameras. Selbst ungezoomt wurde kaum ein Bild wirklich scharf. Sie ging zurück…auf nimmerwiedertschüß;)

Ständig im Blick hatten wir die Preisentwicklung des Nokia Lumia 1020. Ich las absichtlich nicht zuviele Kundenmeinungen, zu schnell sitzt man sonst irgendwann auf und hat die falschen Vorstellungen. Der Preis sank auf ein reelles Niveau und ich schlug ende Juli zu. Ich war sehr gespannt auf die Kamera, aber auch auf das Handy. Zuletzt hatte ich Android und sollte nun auf ein Windows Phone umsteigen. Ob mir das gefällt?

Zurück zur Kamera. Wir hatten noch keine Zeit für eine ausschweifende Fotosafari, aber die ersten Versuche überzeugen mich voll und ganz.
Ganz wichtig für mich: Scharfe Fotografien aus der Hand ohne die Luft anhalten zu müssen. Die enorme Bildgröße eignet sich super dazu, eine Hummel im Abstand von einem Meter zu fotografieren und später einen Ausschnitt zu schaffen, in dem man der Hummel tiiiief in die Augen blicken kann/könnte -überspitzt formuliert, aber das trifft es schon. Wie gesagt, ich bin kein Profi…ich sehe nur ;)
Weiter einfach ausgedrückt: Man knippst ein Bild und kann später daraus viele verschiedene Ausschnitte wählen und kann so z.B. wunderschöne Serien anfertigen. Ich bin sooo gespannt auf die vielen Möglichkeiten:D
Der Zoom ist begrenzt, was aber völlig ok ist, weil man später ja einen Ausschnitt wählen kann. Das hat bei Aussenaufnahmen auch den Vorteil, dass der Ausschnitt immer noch scharf und wenig verpixelt ist. Innenaufnahmen? Kann ich noch nichts zu sagen, aber ich vermute, da versagen viele Kameras, aber die auf die schnelle geknippsten waren schon sehr gut. Auch Das Lumia 1020 tut sich scheinbar schwer mit roten Blumen, dass beobachtete ich bei jeder meiner digitalen Kameras. Vielleicht stimmen auch nur meine Einstellungen nicht. Wobei ich aber sagen muss, dass Ergebnis ist beim 1020 bisher das Beste.

Meine Begeisterung ist momentan grenzenlos und ich freue mich darauf, wenn Torsten endlich auch sein Lumia 1020 in den Händen hält und wir dann auf Fotosafari gehen.

Und nun…sehen:

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