Windjammerparade

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Die Kieler Woche ist reich an Höhepunkten und einer davon ist in jedem Jahr die Windjammerparade auf der Kieler Förde. Leider musste Tina arbeiten und so machten ihr Paps und ich uns am Samstag Vormittag allein auf dem Weg in Richtung Heikendorf. Dort, am Uferweg sollte man einen richtig guten Blick auf die Parade haben. Allerdings waren wir nicht die Einzigen, die diese Idee hatten und so mussten wir uns eine Weile durch den Verkehr kämpfen, ehe wir das Auto dann doch in Strandnähe wild parken konnten. Nach einem kleinen Fußweg kamen wir zum Strand, wo wir uns auch gleich ein gutes Plätzchen suchten mit einem freien Blick auf die Kieler Förde. Das Wetter war, bis zu diesem Zeitpunkt recht angenehm. Der Himmel war zwar bedeckt, aber es war so warm, dass wir es uns ohne Jacken in den mitgebrachten Faltstühlen bequem machen konnten und uns die Zeit bis zum Start der Parade bei Kaffee und leckeren Mettbrötchen vertrieben.

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Pünktlich ging es los und um kurz nach elf schon tauchten die Masten der Gorch Fock, die traditionell die Parade anführt, hinter der Möltenorter Schanze auf. Rund 100 Groß- und Traditionssegler folgten ihr entlang der Kieler Förde in Richtung Laboe.

Am beeindruckendsten waren natürlich die großen Windjammer, die Drei- und Viermaster, in vollen Segeln. Vor dem nun dunkel bewölkten Himmel boten die weißen Segel ein herrliches Bild. Wir sahen neben der Gorch Fock u.a. die russische Kruzenshtern, die Thor Heyerdahl und die Sea Cloud II, ein 5-Sterne-Kreuzfahrtschiff.

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Mit 114,5 m Länge war die Kruzenshtern der längste der teilnehmenden Segler. Auch mit dabei, auch wenn wir sie nicht sahen, war die De Albertha, die Tina und ich schon im vergangenen Jahr bei der Traditionssegler-Regatta im Kieler Hafen gesehen hatten.

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Nach einer Stunde und zwanzig Minuten, der Himmel war inzwischen richtig dunkel geworden, fielen die ersten Regentropfen. Eine Gewitterfront zog mitsamt Regenschauern und Hagel über die Kieler Förde hinweg. Zum Glück hatten wir unsere Sachen rechtzeitig ein- und uns in wetterfeste Capes verpackt (Danke für die weise Voraussicht an Tinas Paps) und stiefelten durch den Regenguss zum Auto zurück. Durchnässt, aber voller schöner Eindrücke gönnten wir uns in Preetz noch einen Kaffee, ehe es nach Hause zum Sichten der Fotos ging :-)

 

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