Harzurlaub 2015

Nach dem unser Weihnachtsurlaub bedingt durch meinen langen Krankenaufenthalt nicht wirklich entspannt verlaufen ist, freuten wir uns nun schon seit Wochen auf unsere Reise in den Harz. Bei den meist zu kurzen Reisen in meine Heimat hatten wir bisher nie wirklich die Gelegenheit für größere Unternehmungen. So beschlossen wir diesmal etwas länger in der Region zu verweilen. Ausgehend von Nordhausen machten wir uns im Internet auf die Suche nach einem Feriendomizil und Tina war es, die schließlich in Ilfeld fündig wurde. Klein, gemütlich, samt einer Dachterasse mit Blick auf die Berge… das klang vielversprechend und so schrieb Tina noch am selben Abend die Vermieter an und wir buchten die Wohnung.

Reise, Reise

Am Montag, dem 20.04. ging es dann endlich auf Reisen. Mit im Gepäck hatten wir neben viel guter Laune beide leider mal wieder eine Erkältung und haben mit unserem Husten die Waldgeister des Harzes schon auf der Anreise verscheucht. Dafür hatten wir Petrus auf unserer Seite und nahmen viel Sonnenschein mit auf Reisen. Das Navi entschied, dass wir die landschaftlich reizvollste Strecke nehmen sollten und so fuhren wir bei Sonnenschein und blauen Himmel durch den Harz unserem Urlaubsziel entgegen, welches wir am frühen Nachmittag erreichten.

Die Wohnung war wirklich genau wie beschrieben und wir wussten von Beginn an, dass wir uns in unserer Urlaubswoche hier wohlfühlen würden. Schnell waren die Sachen ausgepackt und schon nach kurzer Zeit hatten wir uns eingerichtet und genossen die herrliche Aussicht von der Dachterasse auf Ilfelds Fachwerkhäuschen und die umliegenden Berge.

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Später am Nachmittag eroberten gönnten wir uns im nahe gelegenen Eiscafe noch einen Kaffee, ehe wir am Abend dann die Nordhäuser besuchten.

Der Kyffhäuser ~ Besuch bei Barbarossa

Der alte Barbarossa,
Der Kaiser Friederich,
Im unterirdschen Schlosse
Hält er verzaubert sich.

[…]
Friedrich Rückert

Strahlender Sonnenschein begrüßte uns an unserem ersten Morgen im Harz. Genau das richtige Wetter für das erste Highlight unseres Urlaubs – einen Besuch des Kyffhäusers. Schon kurz hinter Nordhausen kann man in der Ferne den Gebirgszug erkennen auf dem hoch oben auch der Fernsehturm und das Denkmal von Weitem gut zu sehen sind.

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Sechsunddreißig Kurven führen von Kelbra aus hinauf auf den Kyffhäuser. Da der in den 1960er Jahren gebaute Fernsehturm auf dem Kulpenberg der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich ist, verzichteten wir auf einen Besuch und steuerten gleich unser eigentliches Ziel an… die ehemalige Reichsburg Kyffhausen mit dem hohen Kyffhäuserdenkmal.

Vom Parkplatz des „Burghof Denkmalwirtschaft“ aus wanderte Tina hinauf zur Burg, während ich unser Vogelklo, welches schon arg aus der Puste kam, oben am Eingang abstellte und schonmal die Eintrittskarten besorgte. Der Eintritt kostet übrigens 7,50 € für einen Erwachsenen, die aber mehr als gut angelegt sind. Allein der Blick bei schönem Wetter von dort oben ist unbezahlbar. So genossen wir auch erst einmal die Aussicht in vollen Zügen, ehe wir uns danach dem Denkmal zuwandten.

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Ein wahrlich imposantes Bauwerk erwartete uns. Errichtet von 1890-1896 ist es mit seinen 81 m das drittgrößte Denkmal Deutschlands. Vom „Vorplatz“ aus führen Treppen hinauf auf eine erste Terasse, von der man einen wunderbaren Blick auf die Grotte werfen kann, an der am Fuße des Turmes die imposante Figur des in Stein gehauenen Barbarossa gerade zu erwachen scheint.

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Von den Besuchertribünen vor der Grotte hat man auch einen herrlichen Blick auf den Turm, der von diesem Standort aus umrahmt ist von den Bögen des Mauerwerks. Weiter ging es mit unserer Erkundung. Nach ein paar weiteren Stufen befanden wir uns direkt unter dem 11 m hohen Reiterstandbildes Kaiser Wilhelms I. Seit der im letzten Jahr abgeschlossenen Renovierung des Bauwerks erstrahlt es am Sockel des Denkmalturms in neuem Glanz.

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Geht man links am Denkmalturm vorbei, kann man den Kulpenberg mit dem Fernsehturm sehen und, wenn man die Rückseite des Turmes erreicht hat, schon einen Blick auf Mittel- und Oberburg werfen. Hinter beinahe jeder Ecke erwartete uns ein neuer herrlicher Ausblick auf die Landschaft am Fuße des Kyffhäuser.

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Bevor es jedoch mit unserer Erkundungstour weiterging wollten wir erst einmal den müden Beinen eine Erholung und uns einen Kaffee gönnen. Zwischen Barbarossa- und Denkmalsturm befindet sich ein kleines Bistro samt Souvenirgeschäft. Hier kehrten wir ein und – da meinem Magen nach etwas Herzhaftem gelüstete – bestellten uns auch etwas zu Essen. Gut, dass es die Currywurst hier in XXL gab war der Speisetafel schon zu entnehmen. Dass aber die Portion Kartoffelsalat auch die Dimensionen jeden Tellers sprengte war jedoch nicht zu erahnen. Nicht nur für uns, wie uns ein Blick auf die erschrockenen Gesichter der Besucher an den Nebentischen verriet, die ähnliche Ideen wie wir hatten und wohl auch nur einen „kleinen“ Imbiss zu sich nehmen wollten.

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Ich bewundere ja meinen Schatz, die nach dieser ausreichenden Mahlzeit noch genug Kraft und Muße hatte, den Denkmalsturm zu besteigen. Ich selbst verzichtete auf die 247 Stufen bis in die 6,6 m hohe Denkmalskrone, den ich noch aus meiner Kindheit kannte. So genoss Tina den grandiosen Ausblick leider allein, war aber nach dem erfolgreichen Abstieg hellauf begeistert und unternahm danach noch eine Fotosafari in Teile der Oberburg.

Das letzte Highlight unseres Besuches sollte dann noch der Blick in den Burgbrunnen sein… mit 176 m Tiefe der tiefste Burgbrunnen der Welt. Der Brunneneingang ist aus Sicherheitsgründen recht engmaschig mit einer Kuppel aus Draht bedeckt. Für physikalisch interessierte verspielte Besucher gibt es jedoch die Möglichkeit gegen einen Obulus aus einem Automaten zurecht geschliffene Steine zu erwerben um diese – theoretisch – durch eine kleine Röhre fallen und genau mittig die 176 m lange Reise zum Grund des Brunnens antreten zu lassen.

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Praktisch klappt das wohl nur, wenn man nicht wie wir das Pech hat, gerade nach einer Schulklasse zum Brunnen zu kommen. In Ermangelung genügend Taschengeldes haben einige der Schüler wohl versucht, alles mögliche Gestein in die Röhre zu stopfen, was unseren Stein an seiner Reise in die Tiefe hinderte. Er steckte fest und jeder Versuch ihn zu befreien scheiterte. Eine letzte Idee war es, einen Teil meiner Krücke zu benutzen um ihm den Weg frei zu räumen. Was gut klang entpuppte sich dann aber als dumme Idee, denn diese blieb beim Rettungsversuch glatt zwischen Stein und Röhre ziemlich fest stecken. Selbst jeder gewaltsame Befreiungsversuch scheiterte und wir können nur hoffen, dass zu dem Zeitpunkt niemand auf den Überwachungsmonitor der Kamera schaute, die unter dem Brunnendach hing und genau auf uns gerichtet war. Tina gelang es schließlich, sie gefühlvoll zu befreien, während ich so beiläufig wie nur möglich in die Kamera schaute :-)

Nach einem langen Aufenthalt auf der Burg kehrten wir zu unserem Auto zurück und machten uns auf den Weg nach Harztor, wo meine Familie schon auf uns Ausflügler wartete.

Sagenhafte Entdeckungen

Tags darauf waren meine Füße noch immer etwas müde von unserem Denkmalbesuch und während ich den Vormittag in der Ferienwohnung entspannte, erwanderte Tina ein wenig die Umgebung. Ein Wanderweg direkt hinter unserem Ferienhaus führt über den Burgberg durch die Sagenwelt des Südharzes. Innerhalb der alten Grundmauern der Ilburg sind phantasievoll gestaltete Filzobjekte zu entdecken, die Geschichten aus der Harzer Sagenwelt erzählen.

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So kamen meinem Schatz auf diesem Streifzug durch die Natur Riesen, Spinnen und allerlei andere phantastische Fotomotive vor die Linse. Apropos… auch Ilfelds kleine Gässchen und Fachwerkbauten sind herrliche Motive für eine Erkundungstour und bilden tolle Motive für einen Urlaubsschnappschuss.

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Den Abend verbrachten wir wieder mit meiner Familie in Nordhausen. Der klare Sternenhimmel am späten Abend versprach für den kommenden Tag, an dem wir einen Besuch auf der Ziegenalm geplant hatten, wieder besseres Wetter.

Lesen, Lecker & Gemecker

Sonnenschein weckte uns wieder an diesem Morgen und nach einem ausgiebigen Frühstück nutzten wir den Vormittag zur Entspannung. Einige Wochen vor unserem Urlaub hatten wir den Film „Maze Runner“ auf DVD geschaut. Begeistert von der Story recherchierte mein Hase und fand heraus, dass der Film auf einer Roman-Trilogie basiert, die sofort als Urlaubslektüre auserkoren und bestellt wurde. Die Bücher sind wirklich spannend und so ließen wir uns an diesem Vormittag von der Sonne bräunen, während wir Seite um Seite verschlangen. Derweil zogen über den Bergen Greifvögel ihre Bahnen vor strahlend blauem Himmel. So muss Urlaub sein :)

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Am Nachmittag dann holten uns meine Eltern ab und wir fuhren nach Sophienhof. In diesem kleinen Ort inmitten der Wälder waren wir im Januar schon einmal. Damals besuchten wir den Braugasthof, der wegen seines leckeren Essens und dem selbstgebrauten Bier einen guten Ruf genießt. Diesmal jedoch zog es uns zur Ziegenalm, einem großen Hof mit Almstube, Cafe, Hofladen und jeder Menge Tieren.

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Wir genossen die wärmenden Strahlen der Sonne bei einem Kaffee und erbeuteten anschließend im Hofladen noch etwas von der leckeren hausgemachten Leberwurst, sowie einige likörige Mitbringsel für uns selbst und die Lieben daheim.

Für den Abend dann hatten wir uns vorgenommen Essen zu gehen und standen vor einem kleinen Problem. So klein und schön Ilfeld auch ist… es hat ein kaum gar nicht vorhandenes Angebot an Möglichkeiten zum Ausgehen für Spätentschlossene. Die in Frage kommenden Gaststätten schlossen Küche und ihre Türen schon gegen 21 Uhr und so versuchten wir es beim Hotel an der Hauptstraße, welches durch seine Größe und Lage bedingt bestimmt noch auf haben und auf uns warten würde, oder?! Pustekuchen! Auch hier standen wir vor verschlossener Terassentür und beschlossen, direkt nach Nordhausen zu fahren um uns dort etwas Leckeres zu gönnen. Und wir hatten Glück und fanden in der Altstadt ein Restaurant mit einem leckeren Angebot für unsere hungrigen Mägen.

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Hexen, Gondeln und verschwundene Theater

Petrus meinte es gut mit uns und auch am vorletzten Urlaubstag begrüßte uns der Harz mit herrlichem Sonnenschein. So sattelten wir nach dem Frühstück unser Auto und fuhren wieder in den Harz hinein. Diesmal war der Hexentanzplatz hoch über Thale unser Ziel.

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Wie auch schon der Kyffhäuser gehörte der Hexentanzplatz zu den Orten, zu denen mich unzählige Wandertage in meiner Schulzeit führten. Schon damals war er ein beliebtes Ausflugsziel und er hat bis heute nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Das liegt vor allem an dem herrlichen Blick hinab ins Bodetal und auf die Roßtrappe, den man von dort oben genießen kann. Ist der Platz in Ferienzeiten und an Wochenenden ziemlich überlaufen, so konnten wir die Gegend an diesem Tag recht ungestört entdecken. Nachdem wir das Vogelklo auf dem recht leeren Parkplatz abgestellt hatten, führte uns unser Weg an den dort viel vorhandenen Souvenirbuden vorbei zum Rand des Plateaus, von dem die Felswand beinahe senkrecht hinab ins Tal abfällt. Bei dem schönen Wetter, was wir an diesem Tag hatten, bot sich uns ein wunderbarer Ausblick ins Tal bis hinab nach Thale.

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Nach einer ausgiebigen Fotosafari, bei der mein Schatz auch die entlegensten Winkel erkundete gönnten wir uns eine Verschnaufpause und enterten die Sonnenterasse eines Hotels direkt am Hang für eine Pause. Bei Milchkaffee und Cappuccino ließen wir die Füße ruhen und die Seelen baumeln.

Ausgeruht machten wir uns dann auf den Weg in Richtung Waldweg, der zur Bergstation der Kabinenbahn führt, die von hier oben bis hinab nach Thale führt. Hier verweilte ich ein Weilchen, während Tina noch ein Stück weiter lief um das Bergtheater zu suchen. Doch entweder war dieses zu gut versteckt, oder aber es befand sich genau hinter der Absperrung, die ihr den weiteren Weg verwehrte. Gut möglich, dass das Freilichttheater schon für die kommende Walpurgisfeier hergerichtet wurde. So beschlossen wir spontan uns Tickets für die Seilbahn zu holen und mit ihr hinab ins Tal zu fahren. Diese Fahrt muss man sich wirklich gönnen.

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Vorbei an schroffen Felsen und über den Wipfeln der Bäume geht es in den 2012 komplett erneuerten Kabinen auf einer Länge von 720 Meter hinab zur Talstation. Dort gönnten wir uns wieder einen Kaffee und schauten zu, wie eine noch nicht ganz fertiggestellte Gondelbahn unter den strengen Augen des TÜV Ihre ersten Runden drehte.

Überhaupt gibt es auch in Thale selbst noch jede Menge zu entdecken. Wir aber wollten entspannen und ließen uns weiter von der Sonne verwöhnen, ehe es mit der Seilbahn wieder hinauf in Richtung Hexentanzplatz ging. Diesmal jedoch in einer der grünen Gondeln, in die wir uns auf der Talfahrt noch nicht so recht trauten. Beim Ticketkauf hatten wir nämlich erfahren, dass diese einen Glasboden haben, so dass man wirklich den Blick in alle Richtungen genießen kann. So fuhren wir also wieder hinauf während unter unseren Füßen – diesmal sichtbar – die Felsen, Baumspitzen und Bergbäche vorbei zogen.

Mittlerweile war es auch schon Nachmittag und nachdem mein Schatz das Auto vom Parkplatz holte und mich an der Kabinenbahn einsammelte, fuhren wir über Thale und vorbei an der Rappbodetalsperre wieder in Richtung Harztor. Den letzten Abend verbrachten wir noch einmal gemeinsam mit meiner Familie und brachen dann, voller Eindrücke und müde vom Erlebten zur letzten Nacht in unserem Feriendomizil auf.

Hatten wir die meiste Zeit unseres Urlaubs schönes Wetter, so verabschiedete sich der Harz von uns am Samstag wieder einmal mit Regen. Nach einem frühen Frühstück und nach dem wir uns von unseren Gastgebern verabschiedet hatten, fuhren wir noch einmal nach Harztor zu meiner Schwester und verabschiedeten uns Mittags noch von meinen Eltern in Nordhausen, ehe wir dann wieder in den Norden aufbrachen. Im Gepäck hatten wir neben vielen schönen Eindrücken und Unmengen Fotos auch noch einiges an Thüringer Leckereien. Als wir am Morgen aufbrachen, erbeuteten wir in der Ilfelder Fleischerei noch einiges an Fleisch und Wurst für unsere verbleibende Urlaubswoche :)

Affentheater

Am letzten Augustwochenende ging es wieder einmal ins schöne Thüringen. Mein Neffe Marvin kam in die Schule und wir waren zur Einschulungsfeier am Samstag eingeladen. Tina hat derzeit Urlaub und so haben wir nicht lange überlegt und beschlossen, am Freitag schon zu fahren. So ersparten wir uns die doch recht lange Fahrt am Samstag und konnten stattdessen den Vormittag für ein wenig Sightseeing nutzen.

Der erste Gedanke war, die Einhornhöhle zu besuchen, die wir im Februar entdeckt haben. Eine Woche vor der Fahrt erinnerte ich mich jedoch, dass es ganz in der Nähe von Nordhausen den Straußberger Affenwald gibt. Mitten im Harzvorland liegt ein kleiner Wildlife-Park in dem man Berberaffen, Schwarzweiße Varis und Kattas in freier Wildbahn begegnen kann. Das versprach tolle Fotomotive für unsere neuen Lumias.

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Nach einer weiteren Nacht einem guten Frühstück in „unserer“ Pension Harztor (wir hatten sie wieder für uns allein) machten wir uns gegen halb elf auf nach Straußberg und fanden den Affenwald auch ohne Probleme. Eine Sommerrodelbahn gibt es auch auf dem Gelände, doch da Tina mit einem steifen Hals zu kämpfen hatte, hoben wir uns eine Fahrt damit für einen der nächsten Besuche auf. Das Wetter war, wie wir es von den meisten unserer Entdeckertouren gewöhnt sind, wieder einmal herrlich. Die Sonne begleitete uns auf unserer Safari zu den Affen, die in zwei Gehegen in einem sehr bergigen Gelände leben.

Das Gelände stellte dann auch schon eine kleine Herausforderung dar. Zwar hatten wir uns erkundigt, ob die Strecke von ihrer Länge her für mich zu schaffen ist, an die Steigungen und notwendigen Kraxeleien haben wir aber nicht gedacht. Und so wurden wir schon, nach dem sich das Tor zum Reich der Berberaffen hinter uns schloss, vom noch lehmig feuchtem Boden überrascht, der uns schon ein wenig grübeln ließ. Würde ich es mit der Krücke schaffen, die Steigungen auf diesem Untergrund zu bewältigen? Egal, nun waren wir drin und die Affen ganz nah und umkehren wollte ich auch nicht mehr. Und schon nach dem ersten Anstieg waren alle Bedenken verflogen.

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Nur 20-30 m entfernt von uns befand sich eine Futterstelle, an der einer der größeren  Berberaffen wohl gerade Küchendienst hatte und Früchte und Gemüse sortierte durchsuchte und einer eingehenden Prüfung unterzog. Wir beobachteten ihn aus der Entfernung, während im Hintergrund junge Äffchen durch die Bäume und Büsche tobten.

Nach einer weiteren Steigung war das schwierigste Stück Weg auch schon geschafft und hinter einem kurzen Waldweg wartete schon das erste Highlight auf uns. Um und auf einem Holzhaus und einem kleinen Kletterpark tummelte sich ein Großteil der Affen und fasziniert beobachteten wir die Tiere, die zum greifen nah vor uns spielten, aßen und in der Sonne dösten.

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Besonders die kleinen Äffchen hatten es uns auch hier angetan. Sie tollten über das Klettergerüst, durch die Büsche und zwischendurch suchten sie die kuschlige Nähe der Großen. Für uns zwei Fotobegeisterte fanden sich natürlich eine Menge schöne Motive, zumal sich auf der anderen Seite des Weges ein herrlicher Blick ins Tal bot, den auch einige der Tiere durchaus zu genießen schienen.

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Wir hätten Stunden dort verweilen können, aber auf uns warteten ja noch die anderen Bewohner des Waldes. Wir verließen das Königreich der Berberaffen und gelangten nach einem kleinen Waldspaziergang entlang der Sommerrodelbahn zum Hochland der Lemuren, wo die Schwarzweißen Varis und Kattas zuhause sind.

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Und gleich am Eingang des Geheges wartete, wie zur Begrüßung, ein Varis auf uns. Neugierig musterte er uns (und wir ihn) und nach dem er auch noch meine Krücke einer kurzen Prüfung unterzogen hatte, ging es für ihn auf Futtersuche und für uns weiter des Weges. Auf verschlungenen Wegen ging es nun auch wieder den Berg hinab. Da die Sonne den Waldboden an dieser Stelle schon getrocknet hatte, war der Abstieg auch nicht mehr so gefährlich wie der Start unserer Safari.

Hinter einer Biegung sonnte sich dann auch ein zweiter der schwarzweißen Gesellen schlummernd im Gras. Doch selbst durch Tinas Bemühungen, ihn mit einem Grashalm wach zu kitzeln, ließ er sich nicht erweichen seine Nasenspitze der Kamera entgegen zu strecken.

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Dafür warteten nur einige Meter weiter eine ganze Menge niedlicher Fotomodelle auf uns. Schon von weitem sahen wir die Kattas auf den Dächern ihrer Holzhütten zusammen kuscheln. Ob es daran lag, dass diese Lemuren ihr eigenes Fell so unheimlich flauschig und kuschlig fanden, weiß ich nicht. Jedenfalls scheint Gruppenkuscheln eine große Leidenschaft von diesen putzigen Tierchen zu sein. Einige Bänke luden ein Stück weiter zum verweilen ein und so schauten wir ihnen begeistert zu. Es dauerte auch nicht lange und die einige der Kattas kamen neugierig näher. Tina hatte auf dem Weg etwas Kohlrabi Gemüse Frucht Gesundes gefunden und so kam ein neugieriges Kerlchen mit großen Augen direkt zu ihr und … einen Moment lang verharrten beide Hand in Hand bzw. Lemurenfinger an Hand und ich drückte auf den Auslöser :)

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Diese Tiere sind einfach nur süß. Ein anderes Kerlchen nahm auch von mir noch etwas Futter an und als nach einer Weile scheinbar Fütterungszeit war, turnte bald eine ganze Gruppe von ihnen auf den Wegen und den Schultern der Besucher herum. Weitaus schüchterner saßen nur ein paar Schritte weiter zwei andere Kattas im Gras, die uns für weitere Fotos Modell standen saßen. Zusammen mit den Lemuren leben auch zwei Bennettkängurus im Gehege, die in gebührendem Abstand im Gras saßen, ehe sie kurz darauf zwischen den Bäumen verschwanden.

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Wir verbrachten gut zweieinhalb Stunden im Affenwald und hätten gut und gern noch bleiben können und wollen. Aber die Feier zur Einschulung meines Neffen wartete und so verließen wir voller schöner Eindrücke und absolut begeistert den Wald und machten uns auf den Heimweg nach Harztor. Dort wartete auch schon die reichlich gedeckte Kaffeetafel und später am Abend viele Leckereien vom Grill und aus dem Kessel auf uns und die anderen Gäste. Bei schönen Gesprächen, viel Spaß und Gesang feierten wir bis in die späten Abendstunden und erst als wir zurück in der Pension waren, spürten wir die Müdigkeit in unseren Knochen von einem ereignisreichen und schönem Tag.

Bildergalerien (folgen in Kürze)

Auf nach Dänemark ~ Teil 2

Von der Südspitze der Insel Alsen aus führte uns unser Weg nun an die Ostküste der Insel. Ca 4 km südöstlich von Fynshav liegt Blommeskobbel – ein kleiner Wald, den ich noch zwei Tage vor unserer Reise als Etappenziel ausgeguckt hatte. Auch hier führt nur ein Feldweg direkt zum Wald, der allerdings, wenn man von Süden kommt, auf der Landstraße ausgeschildert ist.

Wir parkten direkt am Waldrand auf einem kleinen Parkplatz und folgten dem Weg, der geradeaus in den Wald hineinführt. Tinas wachsames Auge erspähte am Wegesrand einige Äste, von denen sie direkt einige Zweige für kreative Basteleien „abzweigte“.

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Nach etwa 300 m erreichten wir eine Weggabelung und ein kleiner Wegweiser verriet uns, dass wir in 200 m unser Ziel erreicht haben würden. Und tatsächlich, nachdem wir dem Weg weiter folgten, sahen wir nach einer weiteren Biegung des Weges schon die ersten Dolmen.

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Hier, inmitten des kleinen Buchenwaldes befindet sich die größte Anzahl von Hünengräbern in ganz Skandinavien. Die über 5000 Jahre alten Gräber wurden zwischen 3500 und 3100 v.Chr. für die führenden Mitglieder der frühen Bauerngesellschaft errichtet.

Ein herrlich schöner Ort. Lediglich ein paar Wanderer kamen hin und wieder mal vorbei, aber die meiste Zeit waren wir allein und konnten in aller Ruhe diesen beinahe verwunschenen Ort entdecken und bestaunen.

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Die Bildergalerie am Ende des Beitrages vermittelt einen kleinen Eindruck davon, wie schön es dort war :-)

Nach dem wir durch den angenehm kühlen Wald wieder zurück zum Auto gelangten war das nächste Ziel nicht mehr weit. Die Mühle von Elstrup ist eine unter Denkmalschutz stehende, achteckige Mühle die ganz aus Holz ist. Sie ist die einzige ihrer Art, die in Dänemark übrig geblieben ist. Die Mühle war bis 1969 in Betrieb und ist heute ein Museum.

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Man erreicht sie, wenn man von Fynshav aus dem Fynshavvej folgt. Zugegeben, urig sieht sie ja aus, aber nachdem wir sahen, dass der Mühle mittlerweile die Mühlenflügel fehlten, stoppten wir hier nur kurz, um einige Fotos zu machen. Eine Windmühle ohne Windmühlenflügel ist irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes.

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So fuhren wir weiter und kamen nach kurzer Zeit an die Kreuzung Fynshavvej / Nordborgvej, wo Europas höchste Sonnenuhr steht, die die Zeit mit einer Genauigkeit von +/- 2 Minuten anzeigt. Sie ist 12,08 m hoch und auf einer Anlage mit 28 m Durchmesser platziert. Optisch gehört sie sicherlich nicht zu den schönsten Sonnenuhren, aber faszinierend ist sie schon irgendwie.

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Blickt man von der Sonnenuhr schräg über den Nordborgvej, so sieht man die Kirche von Egen mit ihren Kirchenställen, die zu den schönsten und besterhaltenen in Dänemark zählen. Da es aber schon spät war und wir noch weiter gen Norden wollten, hoben wir uns die Besichtigung der Kirche für unsere nächste Reise nach Alsen auf. Stattdessen fuhren wir nun nach Nordborg, dem letzten Ziel unserer Reise.

Den Besuch des örtlichen ALDI-Marktes hatten wir uns fest vorgenommen. Hier kauften wir uns als schnuckriges Souvenir einige leckere dänische Brötchen. Auf dem Weg zum Strand machten wir kurz Halt bei Knud, der direkt am Strand ein kleines uriges Ferienhaus besitzt, in dem ich vor einigen Jahren schon öfters urlaubte.

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Leider vermietet er es derzeit nicht, da er plant, es etwas umfangreicher zu renovieren. Aber er machte uns Hoffnung, dass er vielleicht in diesem Winter damit beginnen wird, wenn er denn die Baugenehmigung der dänischen Behörden erhält. Wir drücken ihm, nicht ganz uneigennützig die Daumen :-)

Zum Abschluss unserer Reise wollten wir eigentlich am Strand von Koebingsmark entspannen und vielleicht auch eine Runde Backgammon spielen. Leider jedoch ist der Strand jetzt um diese Jahreszeit von Blaualgen heimgesucht worden, die nicht nur unschön aussahen, sondern auch noch nicht gerade angenehm müffelten. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, auf dem kleinen Badesteg ein wenig Seele und Füße baumeln zu lassen.

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Der Strand bekam wohl in diesem Jahr einen völlig neuen Badesteg spendiert, was ich persönlich etwas schade fand. Schick sieht er ja aus. Aber im Vergleich zum alten Badesteg, der auf dem Wasser schwamm und herrlich bei jedem Schritt schaukelte, thront der neue Steg ziemlich hoch über dem Wasser, so dass wir leider nicht die Füße im Wasser abkühlen konnten. Was aber vielleicht die Krabben gefreut haben wird, die sich so ungestört unter uns im Wasser tummelten.

Ein letzter Kaffee auf dem Campingplatz in Koebingsmark blieb uns leider verwehrt und so machten wir uns auf die Rückreise. Einen ganzen Tag waren wir in Dänemark unterwegs und haben viele wunderschöne Orte besucht. So langsam spürten wir auch die Müdigkeit, aber wir verließen Gähn-emark Dänemark mit vielen schönen Eindrücken und auch etwas Beute im Gepäck. Reisen macht hungrig – und so hielten wir, nachdem wir Deutschland wieder erreicht hatten am Autohof beim Skandinavienpark. Das Angebot dort im Bistro klang lecker und die Speisen wurden frisch zubereitet. Zum Glück erkundigten wir uns vor der Bestellung nach der Größe des „Riesen-Cheeseburger“ und beschlossen, uns einen zu teilen. Zwei davon hätten wir mit Sicherheit niemals geschafft, zumal auch noch eine recht ordentliche Portion Pommes dabei war :-)

Gut gesättigt, ziemlich geschafft, aber rundum glücklich kamen wir gegen halb elf wieder Zuhause an.

Und hier nun noch ein paar kleine Bildergalerien:

Blommeskobbel

Elstrup-Mühle

Die Sonnenuhr bei Guderup

Auf nach Dänemark ~ Teil 1

Vorfreude

Schon vor mehr als einer Woche, als feststand, dass Tina den Samstag des Pfingstwochenendes frei haben würde, beschlossen wir, diesen Tag zu nutzen um einen Ausflug nach Dänemark zu machen.

Der Wetterbericht sagte traumhaftes Wetter voraus – optimale Voraussetzungen also für eine kleine Reise ins Nachbarland. Ziel der Reise sollte die Insel Alsen (Als) in Südjütland werden. Eine ganze Woche lang fieberten wir dem Samstag entgegen und beinahe jeden Tag plante ich unseren Ausflug und suchte nach schönen Zielen. Drei Jahre ist es her, seit ich das letzte Mal auf Alsen war und so kannte ich den Norden der Insel schon ein klein wenig.

Reiseroute

Reiseroute

Das erste Etappenziel unserer Reise war schnell gefunden und von Anfang an fest gesetzt. Das Papiermuseum in Grâsten. Ich war vor einigen Jahren schon einmal da – empfohlen hatte es mir meine Mutter – und ich wusste, es würde meinem kreativen Schatz dort gefallen. Seit dem Tag, als ich Tina davon erzählte hibbelte sie unserem Reisestart entgegen und so ein klitzeklein wenig hatte ich ja schon Sorge, dass ich sie dort so schnell nicht mehr herausbekommen würde, wenn sie erstmal in diesem Tempel der kreativen Papierkünste wäre :D  Dabei hatte ich mittlerweile noch einige andere schöne Orte gefunden, die wir auf unserer Rundreise ansteuern wollten. Neben dem zweiten fest geplanten Ziel, dem Strand in Koebingsmark im Norden der Insel, waren das der Leuchtturm auf Kegnaes, das Wäldchen Blommeskobbel im Osten der Insel, die Mühle in Elstrup, Europas höchste Sonnenuhr und die Kirche und die Kirchenställe in Egen. Wir hatten also einiges vor an diesem Tag :-)

Reise, Reise

Als dann der Tag unserer Reise gekommen war, machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein morgens auf den Weg. Über Kiel, Rendsburg und Flensburg ging es ins 125 km entfernte Grâsten, wo im Bomhusvej das Papiermuseum auf uns wartete.

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Der Begriff Papiermuseum täuscht etwas. Auf einer Fläche von 800 m² gibt es hier nicht nur wunderschöne kreative Arbeiten aus Papier zu bestaunen; man kann hier auch Papiere und die passenden „Werkzeuge“ kaufen, um sich zuhause kreativ auszutoben und selbst an all den hier geholten Inspirationen zu versuchen.

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Aufgebaut wie ein kleines Dorf findet man in jedem der Häuschen im Innern der Halle Ideen und Papierkreationen zu einem anderen Thema. Sehr schön war, dass der Laden nicht überlaufen war, so dass wir in Ruhe schauen und staunen konnten. Auch die Tatsache, dass an diesem Tag nur eine Mitarbeiterin den Laden führte sorgte nicht für Hektik, sondern wir konnten nach dem Einkaufsbummel noch ganz gemütlich einen Kaffee genießen ohne, dass wir das Gefühl hatten, damit den Ablauf zu stören. Ein schönes Papierparadies, in dem es zudem noch sehr leckeren Kaffee gibt… wir waren mit Sicherheit nicht das letzte Mal dort :-)

Unserem zweiten Etappenziel an diesem Tag hibbelte ich schon tagelang entgegen. Es gibt so einige Dinge, die mich schon seit meiner Kindheit faszinieren und Leuchttürme gehören definitiv dazu. Als ich bei meiner Suche nach Ausflugszielen dann vom Leuchtturm von Kegnaes (Kegnaes Fyr) las und davon, dass man diesen in den Sommermonaten auch besichtigen kann war klar, dass wir dorthin mussten.

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Leuchtturm von Kegnaes

Die Halbinsel Kegnaes ist mit der Insel Alsen lediglich durch einen ca. 700 m langen schmalen Damm verbunden. Der 1896 erbaute Leuchtturm liegt direkt hinter dem Damm und ist von diesem aus schon zu sehen. Und trotzdem sind wir an der kleinen schmalen Einfahrt dorthin erstmal vorbei gefahren. Nutzt man ein Navi sollte man unbedingt bei der Routenplanung auch unbefestigte Straßen zulassen, denn nur ein kleiner Weg führt hinauf zum Gelände, auf dem neben dem Leuchtturm noch eine Wetterstation und ein kleiner Beobachtungsposten des dänischen Militärs untergebracht ist.  Wir parkten direkt am Leuchtturm und fast sah es so aus, als wäre der Turm geschlossen. Keine Menschenseele war zu sehen und auch so sah die kleine Tür rechts recht verschlossen aus. Das kleine Eingangsportal des Leuchtturms befindet sich jedoch links und … welch Freude … die Tür war offen :-)

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Im Innern des Leuchtturms erwartet den Besucher ein kleines Tischchen mit einem Gästebuch, sowie neben der Treppe eine kleine Geldkassette, in die man das Eintrittsgeld in Höhe von derzeit 10 dkr wirft. Nachdem wir uns von einem Teil unserer mitgebrachten Dänischen Kronen getrennt hatten machten wir uns an den Aufstieg. Etage um Etage erklommen wir so und standen zuletzt vor einer kleinen wendeligen und steilen Metalltreppe an deren Ende … es scheinbar nicht weiter ging. Links eine Tür mit einem Schild, welches den Eintritt untersagte und ein kleiner Pfeil und rechts … keine Tür. Leidiglich eine fenstergroße metallene Luke. Sollte es das schon gewesen sein? Wo blieb der wunderschöne Ausblick, von dem die vorherigen Besucher unten im Gästebuch so geschwärmt haben? Vorsichtig versuchten wir unser Glück und siehe da… die Luke ließ sich öffnen und wir stiegen krochen hinaus ins Freie.

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Es war herrlich. Von dort oben hat man einen wirklich wunderschönen Blick nach Broagerland, Deutschland, die Südfünischen Inseln, Ærø und Langeland. Und das tolle daran war… wir hatten diesen traumhaften Ausblick ganz für uns alleine. Vielleicht lag es an der versteckten Zufahrt, vielleicht daran, dass meisten Leute bei diesem Wetter lieber am Strand lagen… lediglich einmal parkte unten ein Wagen mit Stadtschinken Touristen, die, falls sie auf den Turm wollten, dies spätestens dann unterließen, als Madame beim Ausstieg aus dem Auto der Riemen ihres FlipFlops riss. Amüsiert betrachteten wir all das in luftiger Höhe und genossen die Zweisamkeit an diesem Ort.

Nach dem wir die 65 Stufen wieder hinab gestiegen waren, trugen auch wir uns noch dankbar ins Gästebuch ein und erkundeten noch ein wenig die Umgebung des Leuchtturms. Von einer kleinen Bank unter Eichen genossen wir den Blick aufs Meer, schwärmten und ließen die Seele noch ein wenig baumeln.

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Von hier oben aus führt ein kleiner Pfad hinunter zum Meer, den wir aber nicht mehr entlang spazierten, weil die nächsten Stationen unserer Reise auf uns wartete. Der Osten und Norden der Insel Alsen. Bevor es jedoch dorthin ging, genossen wir noch eine kleine Kaffeepause direkt hinter dem Damm. Auch dort, an einem kleinen Restaurant an einem Campingplatz schmeckte der Kaffee einfach klasse.

Weiter geht’s in Teil 2 unseres Reiseberichtes.

Ein paar Daten zum Leuchtturm:
Bauwerkshöhe 18 m,
Feuerhöhe 32 m
Tragweite weiß 12 sm – rot 9 sm – grün 9 sm