Pizza Tirolio

Zutaten für den Teig (für ca. 6 Personen):

  • 750 g Weizenmehl
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 gestrichenen EL Salz
  • 15-20 g Hefe
  • 400 ml lauwarmes Wasser
  • 1 kleine Prise Zucker
  • 1 große Prise Spaß bei der Zubereitung

Das Mehl und das Salz in einer Schüssel vermengen und das Öl hinzugeben. Die Hefe in etwas lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker auflösen und etwas ruhen lassen. Danach das Hefewasser in die Schüssel zu den anderen Zutaten geben und zu einer teigigen Masse verrühren und kneten. Die Schüssel abdecken und den Teig darin für ein kleines Weilchen ruhen lassen.

Derweil können schon einmal die Zutaten für den Belag vorbereitet werden. Wir empfehlen einen bunten Mix aus Salami, Schinken, Champignons, Paprika und Zwiebeln, der auf den später ausgerollten Teig (Höhe ca. 1-1,5 cm, da der Teig im ofen noch etwas fluffiger wird) kreativ angerichtet und verteilt wird.

Nach 10-25 Minuten im vorgeheizten Ofen kann dann das Genießen beginnen :-)

 

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Pizza, Senf und fremde Wörter…

 

 

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Guten Morgen Österreich! Gut gelaunt und ausgeruht genossen wir den Ausblick von unserem Urlaubsbalkon auf die noch wolkenverhangenen Berge. Der Wettergott hatte sich wohl überlegt, dass es spannender wäre, uns die wundervolle Aussicht in ganzer Pracht erst nach und nach zu präsentieren. Aber auch so war es ein wirklich atemberaubender Anblick für zwei „Flachlandtiroler“ wie uns, die sonst allenfalls nur Hügel zu sehen bekommen, an dem wir uns auch in den kommenden Urlaubstagen nicht satt sehen konnten.

Nach einem gemeinsamen Frühstück ging’s nach Schwaz, wo wir den dortigen „Interspar“ eroberten und ich selbst meine erste österreichische Vokabel lernte. Im Supermarkt waren laut einem Aushang gerade „Faschierte Wochen“ ausgerufen, was mich als derzeitigen Wahlrheinländer sofort an Karneval bzw. Fasching denken ließ. Aber wo waren die Kostüme? Faschiertes = Hackfleisch. Verrückt, aber seit diesem Tage geht mir das nicht mehr aus dem Kopf. Wir ließen aber das Hack faschiert sein und füllten unseren Einkaufswagen neben sehr leckeren Sorten Senf (an denen konnten wir einfach nicht vorbei) mit allerlei Zutaten für das Mittagessen.

Schon Wochen vor unserem Urlaub hatten wir unsere lieben Gastgeber neugierig auf unsere selbstgemachte Pizza gemacht. Vom Einkauf zurück ging es dann auch direkt an die Zubereitung derselben, während Daniel zum Salat sein sensationelles und legendäres Honig-Senf-Dressing kredenzte.

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Mehr unserer vielen Bilder von diesem Tag gibt es hier…

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Auf nach Österreich…

Sonntag, 01.09.2013

Zwei Stunden später als ursprünglich geplant, entspannt und voller Vorfreude auf die kommenden Tage, machten wir uns um 10.30 Uhr von unserem rheinischen Domizil aus auf den Weg. 718 km lagen da vor uns, nachdem wir uns für die an reizvollen Baustellen nicht arme Strecke über die A61 entschieden haben.

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Nach einer eher unspektakulären ersten Rast, an der wir lediglich unseren Vorrat an SaniFair-Wertbons auffüllten, ging es weiter, bis uns unsere knurrenden Mägen auf der A5, kurz vor der Fächerstadt Karlsruhe (*), an die gut gefüllte Kühltasche im Kofferraum erinnerten. So steuerten wir den Rasthof Bruchsal-West an, der – wie sich herausstellte – mit einem beschaulich gelegenen Teich voller Seerosen durchaus als nette Kulisse für ein Picknick von zwei Entdeckungsreisenden wie uns herhalten konnte.

Gesättigt und mit immer noch reichlich vorhandenen Lunchpaketen (ich habe am Vortag beim zubereiten sehr großzügig geplant *schmunzel*) ging es weiter über die A5 und die A8  an Stuttgart vorbei  weiter gen Süden, wo wir am Rasthof Edenbergen das nach Benzin dürstende Vogelklo betankten und uns bei dieser Gelegenheit das benötigte Pickerl für Österreich besorgten.

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Bis zu diesem Zeitpunkt meinte es der Wettergott gut mit uns. Sieben Stunden dauerte bis dorthin unsere Reise schon und in all der Zeit war die Sonne unsere treue Begleiterin. An München und Rosenheim vorbei ging es nun spürbar bergauf in Richtung Österreich. Überquerten wir die Grenze zum Nachbarland noch halbwegs trocken, kam mit zunehmender Dunkelheit der für diesen Tag angesagte Regen hinzu und offenbarte, dass meine Idee, unser Reisegefährt tags zuvor frisch zu waschen – und vor allem zu wachsen – vielleicht doch etwas suboptimal gewesen ist

Nach ziemlich genau 10 Stunden Fahrt erreichten wir Weer, unser erstes Urlaubsziel, wo wir von Melanie und Daniel schon sehnlichst erwartet wurden und uns vom Balkon der Ausblick auf den beleuchteten Kirchturm der Pfarrkirche Sankt Gallus für die lange Fahrt entschädigte.

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Endlich… Uuuuuurlaub …

Und kaum zu glauben. Schon an unserem ersten Urlaubsabend wurde ich meinen Gewohnheiten untreu. Als sonst ausschließlicher Cola-Trinker folgte ich Daniels Empfehlung, doch mal Almdudler zu probieren und … habe von da an eine neue Sucht für mich entdeckt :-) Ist aber auch zu lecker!

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Auf Schienen…

…lässt man ganz schön Nerven. Das musste Tina erfahren, als sie sich am Samstag Nachmittag auf den Weg nach Bonn machte.

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Ging es von Preetz nach Kiel noch relativ entspannt zu, so fing das zittern schon an, als der Anschlusszug in Kiel mit ein wenig Verspätung gen Hamburg startete. Nicht viel zwar, aber doch genug, um schon ein wenig ins Grummeln zu kommen beim Gedanken daran, dass die Umsteigezeit in Hamburg von Gleis 7a auf Gleis 14a/b mit 9 Minuten ohnehin relativ knapp bemessen war.

Diese 9 Minuten hätten auch ausgereicht, wenn… ja wenn an diesem Samstag nicht der HSV gespielt hätte und nicht nur mein Schatz dem Rhein entgegenfieberte, sondern auch die nach Hamburg gereisten Braunschweiger Fußballfans nach dem Spiel wieder nach Hause wollten. Ein Umstand, den die Bahn natüüüürlich nicht vorhersehen konnte. So ein Fußballspiel kommt ja schließlich überraschend…

Und so kam es, dass tausende hunderte Braunschweiger Fans das Gleis bevölkerten, von dem eigentlich der Zug gen Süden abfahren sollte. Na toll! Zwar fahren die Züge stündlich, aber da wir die Tickets online zum Sparpreis gebucht hatten, war ein einfaches Wechseln der Reiseverbindung nicht so ohne weiteres möglich. Wäre ja auch zu einfach gewesen… Die Differenz zwischen dem Normal- (101 €) und dem gebuchten Sparpreis (39 €) muss ja schließlich beglichen werden… und sei es mit den Nerven der Kunden.

Grundsätzlich war die Bahnmitarbeiterin am Servicepoint ja bereit, das Ticket umzuschreiben und die Zugbindung aufzuheben, allein, es fehlte ihr an der zündenden Idee für einen Grund (als ob der nicht offensichtlich gewesen wäre angesichts einem großen Polizeiaufgebot und der Braunschweiger Fußballfans.

Tina: “Schreiben Sie doch einfach: Fußballfans!”

Soviel Kreativität beeindruckte dann auch die Mitarbeiterin der Bahn und mein Schatz konnte mit einer Stunde Verspätung, aber dem gebuchten Ticket die Weiterreise antreten.

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Dann… um 00:25 Uhr konnte ich sie am Bonner Bahnhof endlich in die Arme schließen.

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Noch 11 Stunden…

Die Koffer sind gepackt, alles ist erledigt. Ich gehe noch für ein paar Stunden arbeiten und 16:30 Uhr sitze ich dann endlich im Zug zu meinem allergrößten Schatz

Ich freue mich auf eine wunderschöne Reise mit all ihren Eindrücken, die sie bei uns hinterlassen wird!

Bald geht es los *hibbel*

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Noch 37 Stunden…

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Der Tag der Reise rückt immer näher. Nur noch ca. 37 Stunden sind es und dann starten wir gen Österreich.
Das Vogelklo wurde heute schon mal von mir einer Grundreinigung unterzogen. Jetzt steht nur noch packen für heute auf dem Plan und für morgen ein paar Einkäufe und das zusammenstellen der Lunchpakete und der Musik, die uns auf der Tour begleiten wird.

Uhuuuund…. das abholen der wundervollsten Frau der Welt von Gleis 3 morgen Abend. Moahhhh, wird das schön…