Gemütlichkeit kennt keine Grenzen!

Für meinen Neustart hatte ich das Glück, eine Anbauwand von meinem Paps zu bekommen. Viele Möbel besaß ich nicht und so war ich unendlich dankbar. Auch die Esstischgruppe gab er mir, danke Papa! Diese Möbel existieren schon seit meiner Kindheit, also bestimmt an die 30 Jahre alt, dafür noch Top in Ordnung. Klar war, irgendwann würden sie weichen, einer moderneren Einrichtung mit mehr Stauraum, aber so diente sie noch ein weiteres Jahr als Esszimmereinrichtung.

Nun war es soweit! Eigentlich hatten wir uns für braune Möbel vor weißen Wänden entschieden, doch als die Planung soweit stand…der Schreck! Die Schränke wurden, in unserer Wunschfarbe, aus dem Program genommen. Bei einem gemütlichen Kaffee im Garten in netter Runde, entstand eine ganz neue Idee. Wir entschieden uns schließlich für die weiße Variante vor braunen Wänden. So photoshopte ich einen Abend lang, um meinem Schatz diese Variante mal zeigen zu können. Vorstellen konnte er es sich nicht so recht, in meinem Kopf aber war es schon perfekt. Aber…er war begeistert :D.
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Die Wandfarbe Cappucchino wird es werden. Decke, Fuß- und Stuckleisten in strahlend Weiß, wie auch die Türen und ein schmaler Streifen um den hübschen Durchgangsbogen zur Küche. Dieser ist rauchblau und sollte irgendwie ins Farbkonzept eingepasst werden. Die Möbel sind bestellt!

Die Tat: Ich startete mit dem lackieren der Türen und Fußleisten, das alleine wertete schon unheimlich auf und machte Lust auf mehr. Und weil ich ja gerne dekoriere und alles stimmig sein sollte, begann ich damit, unsere Stuhl- und Bankkissen neu zu beziehen und aus dem gleichen Stoff, in Holzdielen-Optik, Seitenschals für das Fenster zu nähen.

Wir besorgten die Wandfarbe am 03. Mai und sofort musste an einer versteckten Stelle ein Farbklecks an die Wand. Na, ob das nicht zu dunkel wird, wenn alle Wände diesen Ton bekommen? Schick sieht er aber aus.
Ich hatte doch etwas Angst vor der Arbeit. Streichen liegt mir zwar, aber die letzte Renovierung war, krankheitsbedingt, kräfteraubend. Und so brauchte ich für einen Raum damals eine gute Woche mit vielen Tränen wegen mangelnder Ausdauer. Während ich damals nur das Nötigste gestrichen habe und an vielen Ecken auch nicht sauber arbeitete, ging es mir diesmal sehr mühelos von der Hand.

Am 05. Mai legte ich früh morgens los. Zuerst bekam die Decke ihren Anstrich, dazu musste noch garnicht viel geräumt werden. Am gleichen Tag noch schaffte ich noch drei Wände. Das Schwierigste war dabei, lässt man die ganze Stuckleiste weiß oder nimmt man meinen Patzer zum Anlass, die untere Kante der Stuckleiste in der Wandfarbe zu streichen? Letzteres habe ich dann umgesetzt, weil wir fanden, diese Kante macht die schönere Optik, es war auch leichter abzukleben. Zumal so auch eine klare Linie möglich war. Andersrum hätte es wellig ausgesehen, da die Stuckleiste schon dran und durch die Rauhfaser kein ebenmäßiger Absatz vorhanden war. Auf diese Weise entstand eine leichte „Schattenkante“, wirklich schick. Für die erstaunlich wenigen Patzer bediente ich mich an der guten Acrylfarbe meines Schatzes und tupfte die Flecken weg. Das Ergebnis überzeugt! So machte ich mich am nächsten Tag an die letzte Wand. Es sollte perfekt werden, also musste die Anbauwand weg und ich hatte keine helfenden Hände, habe aber auch nicht gefragt *g*. Irgendwie schaffte ich es, auch diese Wand fertig zu streichen. Die alte Anbauwand wirkte in ihrem Elfenbeinton nun etwas dreckig und so konnten wir es kaum noch erwarten, endlich unsere neuen Möbel in Empfang zu nehmen.

In der Zwischenzeit bekamen die Türen ihren letzten Anstrich. Am Mittwoch ging ich auf die Jagd und ergatterte einen ganzen Haufen schöne Bilderrahmen für die geplante Bilder- und Fotowand. Nach gefühlten einhundert Versuchen, eine gute Anordnung zwischen Torstens Kunstwerken und unseren Familienfotos zu finden, hatten wir auch diese Aufgabe gelöst, auch wenn das ein abendfüllendes Unterfangen war.
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Die Bilder kamen einen Tag später schon an die Wand. Viel mehr, als auf die Möbel warten, konnten wir nichts anderes mehr machen. Ich stürmte noch einmal das Möbelhaus, kleine Boxen sollen für Ordnung in den Schränken sorgen und es machte mehr Sinn, diese schon beim Ausräumen zu bestücken. Dazu wollten noch kleine Teelichthalter für die Aufwertung des schönen Kerzenhalters mit…uuuuunbedingt *gg*.
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Am 11. Mai räumten wir die Anbauwand leer. Wohin mit den Schränken? Der Sperrmüll kommt erst am 22. Mai! Mit unserem Vermieter fanden wir eine gute Lösung und wir zerlegten die Schränke „fachgerecht“. Auseinanderschrauben war nicht möglich, die Schränke waren verklebt und getackert. Erstaunlich wie stabil die Schränke sind, wo man heutzutage doch miooooonen Schrauben und anderes Metall benötigt, um 5-7 Holzteilen den nötigen halt zu geben. Aber früher wurde sowas auch noch fertig montiert geliefert. Also legten wir Decken aus und ließen die Schränke „einstürzen“ ;). Am Abend räumte ich auch die letzten Schränke aus und stellte sie beiseite. Wenn der Sperrmüll durch ist, ist hoffentlich auch endlich Platz in unserem Schuppen, der noch zugestellt ist, mit Dingen unseres Vermieters. Da kommen die verbliebenen Schränke rein, sie eignen sich noch prima für Werkzeug.

Und nun? Warten…warten, warten und hibbeln. Ein paar Kleinigkeiten sind noch zu erledigen, dass verkürzt die Wartezeit und wir hoffen, die Lieferung erfolgt nicht erst um 21 Uhr. Torsten freut sich wie Freudibold auf´s Schränke zusammenschrauben. Meine Freude über die bevorstehende Ordnung überwiegt in Moment ;). Ob ich derzeit spontane Besucher in die Wohnung lassen würde? Sonst ja, aber so?….ne!

Wir schreiben MONTAG, 12. Mai…Tag der Tage…ne der Anlieferung uaaaah!! Zwischen 14 und 21 soll geliefert werden. Das Möbelhaus hat leider keinen so guten Ruf, was die Einhaltung seiner bekanntgegebenen Termine betrifft, aber wir sollten Glück haben! Gegen 16 Uhr kam der Anruf, innerhalb einer Stunde würden sie ankommen, JAWOLL! Zwei völlig unterschiedliche Charaktere schleppen Karton um Karton in die Wohnung.
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Während einer meine zala…ähnliche Laune teilte und noch Zeit für nen kleinen Schnack fand, erledigte der etwas muffelig wirkende mit mir den Papierkram und die Bezahlung. Ihm drückte ich dann auch ein schönes Trinkgeld für beide in die Hand. „Für wenigstens ein kleines Lächeln“ sagte ich ihm und er grinste…na bitte, geht doch ;)!
Nun hat auch bald mein Schatz Feierabend und ich bereitete schonmal das Abendessen vor. Das will schnell erledigt sein, damit wir loslegen konnten. Gegen 19 Uhr begann das große Schrauben. Und wir hatten ein weiteres mal Glück. Kein Schrankteil defekt, Material alles dabei! Der Zusammenbau war sehr einfach. Würde man auf die Zigarette und den Schluck Kaffee zwischendurch verzichten, sind 30 Minuten Arbeitsaufwand pro Schrank realistisch. Inklusive entfernen der vielen Pappe ;)
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Der erste Schrank steht
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und weiter geht´s


Wir waren gegen Mitternacht fertig mit den fünf großen Schränken/Vitrinen. Mein Schatz schmierte noch schnell Brote für den nächsten Tag, ich bündelte die Pappe und lagerte sie im Auto ein. Grobe Ordnung muss sein, wenigstens das! Wir fielen zufrieden und totmüde ins Bett. Heute früh um exakt 8:14 Uhr schwang ich meine müden Knochen aus dem Bett, bevor sie sich überlegen, heute nicht mehr funktionieren zu wollen. Und angetrieben von der Tatsache, dass noch zwei kleine Schränke auf ihren Auftritt warten. Schnell einen Kaffee gemacht und noch im Schlafanzug die beiden Schränke aufgebaut. Viertel vor 10 war ich fertig damit. Nach der leckeren Frühstückspause *lieb danke sag* verschraubte ich die Schränke miteinander und stellte die Türen ein. Das dauerte noch einmal bis halb 12, aber dann konnte ich endlich mit dem auf- und einräumen anfangen. Darauf freute ich mich am meisten, das Chaos um uns herum war echt gruselig. Torsten kam mit TK-Pizza nach Hause und auch ich machte endlich Feierabend für heute. Morgen wird noch ein wenig geputzt, aber grundsätzlich sind wir endlich fertig!
Es sieht einfach nur toll aus…und sind zu dem Schluß gekommen, braune Möbel wären sicher nicht so schön gewesen!

Es folgen noch Bilder am Tage.

 

 

KiBa-Smoothie

Der Smoothie-Wahn hat uns noch nicht verlassen und so zauberte ich uns heute morgen einen einfachen, aber sehr leckeren Kirsch-Bananen-Smoothie. Zwei reife, nackte Bananen und 300g entsteinte TK-Kirschen wanderten mit 2 TL Puderzucker in den Mixer und heraus kam ein lecker Frühstückstrunk!

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Hmmmmmbeer-Smoothie

Den muß man probiert haben…sooo sooooo lecker!

Einen kleinen Apfel schälen, entkernen und grob würfeln, eine Banane entkleiden und ca. 250 g TK-Himbeeren antauen lassen. Das alles mit 2-3 TL Puderzucker und einem halben TL Vanila fein pürieren. Dann den Mixbecherinhalt mit Milch auffüllen, nochmal mixen und fertig.

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Es ist sehr dickflüssig, zum Frühstück also wirklich nur ein halbes Glas genießen, wenn noch Brötchen, Rührei und Co. mit in den Bauch passen sollen *schmunzel*

Mango-Limetten-Smoothie

Wir schnuckern gerne Smoothie´s zum Frühstück. Bisher gab es immer gekaufte von hier und da. Dann entdeckte Torsten einen Smoothiemaker…unnötig, mein Hase…im Schrank steht schon einer *ätsch*!

Man nehme 2 südafrikanische kleine Orangen, 1 weiche Mango, 1/2 – 1  Limette, 2 TL Puderzucker, einen gestrichenen TL Vanillepulver und etwas Milch. Die Orangen und die Limette auspressen, die Mango von Kern und Schale befreien. Fruchtfleisch, Saft, Zucker und Vanille in den Maker geben und cremig pürieren. Der Mixbecher dürfte nun zu ca. 3/4 gefüllt sein, mit der Milch auffüllen und nochmal kräftig schütteln, fertig!

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Lasst es euch schmecken :)
Bei uns ergab das drei dieser Portionen und so konnte Astrid, unsere liebe Heimfriseurin, auch ein Glas probieren und sie fand ihn toll und ganz nach ihrem Geschmack.

Tisch und Hocker

Schon eine ganze Weile schauen wir immer mal wieder nach einer kleinen Sitzecke für die Küche. Es gab vieles, was uns gefiel, aber nicht überzeugte. Das Warten hat sich gelohnt. So entdeckten wir vor einer Woche zufällig einen kleinen Tisch für wenig Geld. Das Motiv, die Farben und die Größe…der ist es! Ich musste noch zur „Besenschicht“ und wollte zuvor den Tisch dann doch noch kaufen. Dummerweise hatte der Laden aber schon um 16 Uhr zu! Aber keine Panik, am nächsten Tag war ein verkaufsoffener Sonntag im Nachbarort und den Laden gibt es dort auch. Und weil wir immer so viel Glück haben, hatten sie dort zum Tisch überraschenderweise auch noch kleine Hocker:D Wir schlugen zu! Torstens hübsches Bänkchen, dass ich so liebe und schon in unsere nordische Küche umgezogen ist, wanderte ins Esszimmer. Die neue kleine Sitzecke zog ein. Allerdings hatte der Tisch nun doch eher die Optik von einem Campingtisch.
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Hase…guggst Du kritisch?

Die Wand ist nun doch sehr kahl und wir hatten auch schon eine Idee, aber gestern waren wir shoppen und blieben bei einer großen Auswahl von Postern hängen. Unser Wunschmotiv war auch da und so entschieden wir uns gegen 3 kleinere Bilder für ein grooooßes;) Den passenden Rahmen gab es auch.

Heute besorgte ich noch schnell 4 Tischbeine und wir machten uns am Nachmittag an die Arbeit. Und so bekam der Tisch eine viel bessere Optik (die Holzkante malt Torsten noch farblich passend an) und eine angenehme Höhe. Das Bild bekam auch noch seinen Platz und nun schaut es so aus:
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Veröffentlicht unter Beute.

Zwetschgenkuchen und Bohnen

Großes Glück haben wir mit diesem Wochenende. Torsten konnte schon gestern Abend wieder herkommen und ich muss nur noch Freitag ein paar Stunden am Vormittag arbeiten. Beste Gelegenheit, mal wieder einen Kuchen zu backen. Ok, angestachelt wurden wir von Nini und Wolf, die uns ihr Werk präsentierten. Leider ist es ja kein Katzensprung in die Schweiz, um mal eben leckeren Kuchen zu schnuckern. Bevor wir also raus in den Garten gingen, um den Weg ein wenig vom wuchernden Grün zu befreien, entkernten wir 1 Kilo Zwetschgen. Zu zweit war das aber schnell erledigt.

Man verquirle je 8 EL Öl und Milch mit 250g Quark und 90 g Zucker, einem halben Tütchen V-Zucker, einem Ei und einer Prise Salz. Dann mischt man 400g Mehl mit 1 1/2 Tütchen Backpulver und mixt es in die flüssigen Zutaten, fertig ist der Teig. Diesen kann man nun auf ein Blech streichen oder, so wie auf dem Bild zu sehen ist, eine große Quiche-Form nehmen.
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Darauf verteilt man die Zwetchgen und bestreut diese mit Zucker und Zimt, oder nur Zucker. Ein paar Kekskrümel ersetzen die Streusel, ich habe mich aber für ein paar karamellisierte Walnüsse entschieden. Das ganze wird ca. 30 Minuten bei 180° Grad gebacken.

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Das erste Stück drückten wir, noch warm, unserem Vermieter in die Hand. Danach ging es an die Gartenarbeit und wurden mit den letzten Bohnen aus dem Garten belohnt.

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Das Paket aus der Schweiz

Leider haben wir bei der Abreise aus der Schweiz unsere Kuschelpullover bei Nini und Wolf im Auto vergessen. Aber das ist halb so wild gewesen, wenn man sieht, was da alles mit angereist kam…herrrlich!
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In der Schweiz mussten wir natürlich deren leckere Schokolade probieren. Erst bekamen wir von Nini leckere Stängel, dann entdeckten wir beim Einkaufen noch „Branche“ Schokostängel…uuund was in Österreich nicht zu finden war, aber in der Schweiz, die leckeren Munz-Prügeli. Dazu eine riesige Toblerone, danke euch beiden. Da haben wir aber ne ganze Menge zu tun *lach*
Neben jeder Menge Lakritze, Schoki und einer süßen (Kinder)Überraschung für Flo, reiste auch eine leckere Probsteier Leberwurst zu Nini und Wolf. In dieser blauen Dose, die nun zurückkam. Diese Dose sorgte hier bei Torsten, sowie auch bei Wolf in der Schweiz für einen riesen Schrecken. Nini schockte Wolf, indem sie die Dose öffnete und sofort drehte und er entsetzt damit rechnte, von dem blauen, flüssigen Inhalt übergossen zu werden. Das gleiche dachte Torsten auch, als ich das mit ihm zuvor schon machte…Frauen können so gemein sein hihihi!! Diese Dose hat eine doppelte Wand in der sich Kühlflüssigkeit befindet ;)…

Noch 11 Stunden…

Die Koffer sind gepackt, alles ist erledigt. Ich gehe noch für ein paar Stunden arbeiten und 16:30 Uhr sitze ich dann endlich im Zug zu meinem allergrößten Schatz

Ich freue mich auf eine wunderschöne Reise mit all ihren Eindrücken, die sie bei uns hinterlassen wird!

Bald geht es los *hibbel*

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